Enterprise 3.0, verglastes Hochhaus Außenansicht, spitz zulaufend

Längst aus den Startlöchern heraus: Enterprise 3.0. in Anwendung

Die Digitalisierung der Arbeitswelt ermöglicht agile Formen der Zusammenarbeit: Enterprise 3.0. revolutioniert das Management von Wissen und Ressourcen in Unternehmen. Es bietet grenzenlose Potenziale der Wertschöpfung, auch wenn manche Firmen besser klein anfangen.

Ultimativ mobil, extrem kollaborativ, virtuell hochleistungsfähig – Enterprise 3.0. Es wäre falsch, darunter eine gewohnte Unternehmensform zu erwarten. Denn Enterprise 3.0. kann so vieles mehr, was die Limitierung herkömmlicher Vorstellungen von Organisation im Geschäftsleben schnell zu sprengen droht. Es handelt sich um den virtuellen Befreiungsschlag für das Management - von Wissen als Ressource, von virtuellen Mitarbeitern, von gigantischen Potenzialen der Kollaborationen über alle Grenzen hinweg.

Enterprise 3.0. – Digitaler Wandel zum Besseren

Sicher, nicht jedes Unternehmen ist bereit oder gerüstet für den digitalen Wandel im Arbeitsleben seiner Mitarbeiter. Wir selbst sind ein mittelständisches Unternehmen und erleben täglich, wie virtuelles und kollaboratives Arbeiten uns als Firma noch schneller und agiler macht.

Davon profitieren aber nicht nur wir selbst, sondern auch unsere Kunden. Sie erhalten einen noch besseren, schnelleren Service und noch bessere Projektarbeit durch hohen Wissensstand und ständigen Austausch unter den Mitarbeitern.

Evolutionssprung moderner Unternehmen

Enterprise 3.0. mit cloudbasierten Services auf mobilen Endgeräten ist die Plattform für die nächste Evolutionsstufe moderner Unternehmen. Schließlich gewinnt mobiles und agiles Arbeiten immer mehr an Bedeutung. Jene Unternehmen, die diese Chancen aktiv ergreifen und sich anpassen erleben durch die Digitalisierung der Arbeitswelt enorme Wettbewerbsvorteile. Die Technologien sind längst da, nun müssen Unternehmen gegen ihre Vorbehalte kämpfen und eine für sie passende Strategie entwickeln.

Enterprise 3.0 ist kein Unternehmen im klassischen Sinne mehr, sondern eine hochmobile, virtuelle Organisation des Wissens. Um dorthin zu kommen, muss man nicht den großen Change auf einmal initiieren, sondern kann auch klein anfangen.

Christoph Witt

New Work vs. Old School

Warum zählt die E-Mail noch immer zum häufigsten Mittel der internen und externen Abstimmung? Behalten Sie immer die Übersicht über Email-Anhänge mit der xten Versionsnummer?

Noch sind es oft Vorgesetzte, die im Wachsen cross-funktionaler Teams mit virtuellen Projektmanagementtools den Überblick verlieren oder ihre Autorität schwinden sehen. Die, die es betrifft, sind längst da: Tatsächlich erhoffen sich aktuellen Studien zufolge gerade die Mitarbeiter selbst den Befreiungsschlag für mobiles Arbeiten durch mobile Endgeräte und der Cloud. Es macht ihre Arbeit effektiver und agiler.

GenY als Vorreiter von Enterprise 3.0.

Unternehmen sollten sich der Tatsache stellen, dass jüngere Mitarbeiter – besonders die aus der GenY – schon lange vernetzt sind und eine digitale Identität als Bereicherung für das Unternehmen ansehen. Was im Privaten WhatsApp, YouTube, Snapchat oder Wikipedia sind, können im Geschäftlichen cloudbasierte Plattformen der Zusammenarbeit, wie Slack, Jira, Confluence oder Sharepoint sein.

Die Technologien, das digitale Know-How und die Bereitschaft zur allgegenwärtigen Vernetzung der Mitarbeiter ist längst vorhanden. Nun müssen Firmen ihre Collaboration Tools evaluieren, auswählen und damit den Schritt zu echter digitaler Wettbewerbsfähigkeit machen.

Sicher geht das – Schritt für Schritt

Beschleunigter Wissensaustausch und eine innovationsgetriebene Unternehmenskultur machen Zukunft, oder New Work, möglich: mobil, kreativ, interaktiv. Voraussetzung ist ein Wandel in den Köpfen der Führungsetagen, wie auch eine Reform vieler Regularien.

Kritiker bemängeln den 24/7-Zugriff auf Mitarbeiter – always on als Dauerzustand – und sehen durch digitale Transparenz die Integrität von Arbeiternehmern berührt. Es gilt also die Belange des Datenschutzes, den Schutz geschäftsrelevanter Daten und die IT-Sicherheit zu wahren. Gleichzeitig aber auch die Chancen zu ergreifen, Schritt für Schritt.

Die neue, allgegenwärtige Zusammenarbeit lässt sich nicht auf ihre technologische Einführung beschränken. Sie bedeutet im Kern einen Wandel in den Köpfen und der Kultur eines Unternehmens. Einwände von Kritikern sind ernst zu nehmen und müssen planvoll in die Strategie mit einbezogen werden. Und wenn ein Vorstandschef seine Beiträge kommentiert oder gar kritisiert bekommt, muss auch er erst einmal begreifen, dass dies kein Affront, sondern ein wertvoller, wichtiger Meinungsspiegel ist.

Kollaboratives Arbeiten nutzt allen

Dabei kann der Start in die 3.0-Ära durchaus zunächst im kleinen Rahmen erfolgen. Es wäre daher doch ein Versuch wert, diese Offenheit in Ihrer gesamten Organisation zu fördern, um der viralen Verbreitung die Tür zu öffnen. Fragen Sie doch mal die GenY in Ihrem Unternehmen. Sie hätte sicher nichts dagegen, schon morgen dabei zu sein.

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