Büro mit Fensterscheiben voller bunter Notizzettel

Neue digitale Geschäftsmodelle erfolgreich initiieren und neue Märkte erschließen.

Wie gestalten Sie erfolgreich die Umsetzung Ihres neues digitalen Geschäftsmodell? Wie vermeiden Sie Konflikte und Reibungsverluste? Wie erschließen Sie sich mit dem neuen Modell auch neue Märkte? Wir geben Denkanstöße.

Sie möchten endlich an die Umsetzung eines neuen digitalen Geschäftsmodells gehen und sind voller Vorfreude. Damit diese wichtige Phase nicht nur reibungslos abläuft, sondern darüber hinaus wie geplant neue Umsätze generiert und möglichst neue Märkte erschließt, gib es einiges zu beachten. Denn Digitalisierung ist ein komplexer Prozess mit hohen Anforderungen und auch menschlichen Fallstricken.

Ob beim Startup, im Mittelstand oder bei einem Dax-Konzern – es gibt erprobte Lösungswege für Ihr Projektmanagement. Wir nennen sinnvolle Anforderungen an Ihr Konzept für die Umsetzungsphase.

Zunächst: Verfangen Sie sich nicht in der Komplexität Ihrer eigenen Transformation. Behalten Sie als Führungskraft den Überblick, indem Sie solide Grundlagenarbeit für Ihr Projekt leisten:

  • Definieren Sie Ihre Zielsetzung, worum geht es? Listen Sie alle Leistungen auf, die Ihre Dienstleister erbringen sollen.
  • Skizzieren Sie die Projektphasen, setzen Sie relevante Meilensteine. Benennen Sie Zeit und Dauer der einzelnen Projektphasen und des gesamten Projekts.
  • Verschaffen Sie sich Klarheit über die Infrastruktur für Ihr Projekt: mehrere Standorte, IT-Infrastruktur, IT-Architektur, App-Landschaft, Datenlage?
  • Identifizieren Sie die Schnittmengen bei der Arbeit Ihrer Dienstleister und definieren Sie klare Zuständigkeiten schon im Vorfeld.
  • Digitalisierung wandelt auch eine Unternehmenskultur. Etablieren Sie deshalb rechtzeitig ein Change-Management, um alle Mitarbeiter mitzunehmen.

Gerade bei komplexen Digitalisierungsprojekten kommen Sie ohne externes IT-Know-How selten aus. Eigentlich selbstverständlich: Holen Sie nur Fachleute mit entsprechenden Zertifizierungen, Qualifikationen und Referenzen für den Bereich Projektmanagement an Bord. Schließlich wollen Sie das Beste aus Ihren neuen digitalen Geschäftsmodellen herausholen.

Es gibt immer Mitarbeiter, die den „Karren“ ziehen, Mitarbeiter, die auf dem „Karren“ sitzen und Mitarbeiter, die neben dem „Karren“ herlaufen. Die Herausforderung in der Auswahl der Projektmitarbeiter liegt darin, möglichst wenige Mitarbeiter zu haben, die auf dem „Karren“ sitzen oder nebenherlaufen.

Michael Brzoska, Senior Consultant

Auch wenn in Ihrer Ausschreibung und Vergabe vorrangig fachliche Kompetenzen Beachtung finden, auf Sie wartet eine der wichtigsten Aufgaben: die Zusammenstellung eines leistungsfähigen, motivierten Projektteams aus internen und externen Mitgliedern.

Die «Spinne im Netz» ist Ihr Projektleiter, wichtiges Bindeglied zwischen Organisation des Projekts, dem Unternehmen und externen Dienstleistern. Neben Themen- und Managementkompetenz sind seine Fähigkeiten in der Kommunikation von entscheidender Bedeutung. Er muss motivieren, delegieren, kontrollieren und manchmal auch sanktionieren. Es ist professionell, für den Fall vorzubeugen, dass Sie auch mal eine falsche Person eingestellt haben. Planen Sie entsprechend Zeit für den dann anstehenden Wissenstransfer an Nachfolger ein.

Auch bei bester Vorbereitung, optimaler Projektsteuerung, motivierten Mitarbeitern – organisieren Sie sich möglichst ein Mandat Ihrer Geschäftsführung für Ihr Projekt der Umsetzung des digitalen Geschäftsmodells. Achten Sie darauf, dass es nicht im mittleren Management und in den Fachabteilungen an halbherziger Unterstützung Schaden nimmt. Schlimmstenfalls verzögern sich die Projektphasen, Meilensteine werden später erreicht und die Kosten steigen.

Aus unserer Erfahrung empfehlen wir folgende Pfeiler für Ihre Projektorganisation:

  • Formen Sie ein Kompetenz-Team aus internen und externen Experten für Projektmanagement und IT.
  • Nutzen Sie etablierte Methoden der Projektkontrolle, wie zum Beispiel die «Quality-Gate»-Kriterien: Dies sind Meilensteine einzelner Projektphasen.
  • Kommunizieren Sie regelmäßig Risikobewertungen zu fixen Terminen im Rahmen Ihres Risikomanagements.
  • Schaffen Sie Grundwerte durch Project Governance, die den Code of Conduct Ihres Unternehmens widerspiegeln.
  • Vermeiden Sie Missverständnisse und Reibungsverluste mit externen Dienstleistern, indem Sie sich fortlaufend abstimmen.
  • Informieren Sie das Projektteam und das Unternehmen regelmäßig über Vorhaben, Veränderungen und erste Ergebnisse. Nutzen Sie einen Kommunikationsplan.

Setzen Sie Ihr Transformationsprojekt erfolgreich «in time & in budget» um, erarbeiten Sie im Vorfeld Ihre Vision für das Geschäftsmodell, implementieren Sie eine passende Strategie in Abstimmung mit Ihrem Unternehmen und ergreifen Sie die geeigneten Maßnahmen für die Umsetzung. Ein professionelles Projektmanagement leitet Ihre Vision dann zum auch geschäftlichen Erfolg.

Von: Michael Brzoska
Michael Brzoska
Senior Consultant
Artikel teilen